Warum Werbeblocker?

Der große Erfolg des Internets beruht auf der Tatsache, daß im Internet viele Informationen angeboten und zugänglich gemacht werden.
Da stellt sich natürlich die Frage der Finanzierung.
Die Informationen sind für den Leser meist kostenlos.
Folglich wird versucht, mit Werbung Einnahmen zu erzielen.
Den Leser stört natürlich die Werbung.
Also nutzt er die Möglichkeit des Einsatzes von Werbeblockern.
Das ärgert die Werbetreibenden natürlich.
Ganz grob bringt es die Seite n-tv.de zum Ausdruck.

Den Einsatz von Software zum Ausblenden bzw. Unterdrücken von Werbung können und wollen wir nicht unterstützen. Solche Programme führen daher dazu, dass die Seite nicht oder nur teilweise nutzbar ist.

Natürlich können wir den Einsatz nicht verbieten. Das gilt aber auch für Schwarzfahren oder an der Supermarkt-Kasse vorbeimogeln. Wenn Sie unsere Seite nutzen wollen, sollten Sie auch unser Geschäftsmodell akzeptieren: Die Finanzierung durch Werbeeinahmen. Es ist eine Frage des Anstands und des guten Benehmens, auf den Einsatz von Werbeblockern zu verzichten.
http://www.n-tv.de/Popups_und_Banner_Werbung_muss_sein/300720071111/694764.html

Mit Schwarzfahren oder Stehlen hat das aber gar nichts zu tun.
Fakt ist, dass den Lesern oft mit einer unglaublichen Penetranz Werbung aufgedrückt wird.
Jeder mag es anders empfinden.
Ich persönlich finde es eine Frechheit, wenn ein Layer, der sich vor meinen Text legt, die Sicht versperrt und der Abschaltknopf erst mühsam gesucht werden muß.
Gleiches gilt für irreführende Textlinks, wie sie z.B. die Firma Google anbietet und wie sie auf vielen Seiten so eingebaut werden, dass Inhalt und Werbung nicht sauberr getrennt ist.
Das bringt auch dem Werbetreibenden nichts.
Jemand, der aus Versehen etwas anklickt und in die Irre geleitet wird, ärgert sich auch über das Produkt oder die Firma. Das ist nicht das Ziel von Werbung.

Aus meiner Sicht bieten Werbeblocker die Chance, Werbung besser zu machen.
Werbung ist pauschal nicht schlecht. Nur sie muß gewollt sein und Niveau haben.
In einer Zeitschrift, die links eine Textseite hat rechts eine schöne Werbeanzeige, kann Werbung als angenehm empfunden werden.
Angenehme Stimmung, angenehme Menschen, edle Produkte, interessante Neuigkeiten.
Drängelwerbung, die einen hintert, eine bestimmte Information zu finden, schadet dem Medium Internet.
Die Werbebranche ging nicht immer mit Feingefühl mit ihren Internetkunden um. Da wurde Programme geladen und gigantische Grafikdateien den Usern zugemutet.

Die Werbeblocker bieten nun die Möglichkeit, Werbung selektiv zu entfernen. Firmen, die mit ihrer Werbung negativ auffallen, werden geblockt. Wird eine Werbung oft geblockt, ist sie nicht erfolgreich und muß überarbeitet werden.
Wichtig dabei ist, dass es keine permanente Blockerei einer Firma ist. Jeder Firma kann sich eine neue Domain zulegen, von der aus die Werbung gestartet wird. Eine neue Chance.
Portale und große Webseiten können ihre Webseite so ändern, dass andere Werbung eingeblendet wird.
Die Branche sollte damit spielen, ihre unterschiedlichen Werbeformate genau differenzieren. Für Layer ein bestimmtes Verzeichnis, für unterschiedliche Größen verschiedene Verzeichnisse.
Die Werbeblocker-Benutzer hätten so die Möglichkeit, zukünftige Werbung mitzugestalten.
Die Werbemacher wüßten, welche Werrbeformen bei den Kunden ankommen und ein positives Umfeld für ein positives Produkt oder eine positive Dienstleistung erzeugen.

Gleichzeitig bleibt ein positives Umfeld und eine positive Grundeinstellung gegenüber dem Medium Internet.
Nie hat sich der Werbebranche eine größeres Betätigungsfeld eröffnet.
So zielgenau und interaktiv kann kein anderes Medium sein.

Werbeblocker nutzen so auch der Werbeindustrie.

Diese Seite möchte daher möglichst gezielte Informationen anbieten, um eine Selektion von Werbung vornehmen zu können.
Für jeden Tipp sind wir dankbar.

26 August 2008 at 11:35 Hinterlasse einen Kommentar

Google-Textlinks blocken

Filter:

http://*google-analytics.com*/*

http://*googlesyndication*/*

http://*googlesyndication.com/

25 August 2008 at 11:43 Hinterlasse einen Kommentar

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25 August 2008 at 10:47 Hinterlasse einen Kommentar


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